Im professionellen Lichtbereich heißt die Konsole schlicht Lichtpult. Der Begriff ist ein Signal: Ein Lichtpult ist ein ernsthaftes Programmier- und Wiedergabe-Werkzeug für den Produktionsalltag — weit entfernt von den günstigen Geräten für Hobby und DJ. Dieser Ratgeber zeigt, worauf es beim Kauf oder bei der Miete eines Profi-Lichtpults ankommt. Den größeren Rahmen liefert unser Ratgeber zu DMX Controllern für Profis.
Was ist ein Lichtpult?
Ein Lichtpult (auch Lichtstellpult oder Lichtmischpult) steuert über das DMX-Protokoll Dimmer, LED-Scheinwerfer, Moving Heads und mehr. Profi-Pulte bieten tiefe Programmierung, Effekt-Engines, Netzwerk (Art-Net/sACN) und die nötige Zuverlässigkeit für echte Shows.
Profi-Lichtpulte: die wichtigsten Plattformen
- grandMA (MA Lighting) — der Tournee- und Großveranstaltungsstandard, aus Deutschland.
- ETC Eos — der Theaterstandard.
- ChamSys und Avolites — stark im Event-Bereich.
Welche Plattform passt, hängt vom Einsatz ab — Details in unserem Profi-Ratgeber.
Kaufen, mieten oder gebraucht?
- Kaufen — sinnvoll bei regelmäßigem Einsatz; achten Sie auf Garantie, Software-Stand und Wiederverkaufswert.
- Mieten — ideal für einzelne Produktionen oder zum Testen einer Plattform.
- Gebraucht — gerade bei verbreiteten Standards (z. B. grandMA2) attraktiv; prüfen Sie Fader, Touchscreens und Software-Version.
Digitales Lichtpult und Moving Heads
Moderne Lichtpulte sind durchweg digital und auf Moving Heads ausgelegt: Sie verwalten zahlreiche Parameter pro Gerät (Pan/Tilt, Farbe, Gobo, Effekte). Je mehr bewegtes Licht, desto wichtiger werden Rechenleistung, Encoder und eine durchdachte Bedienoberfläche.
FAQ
Was kostet ein professionelles Lichtpult?
Die Spanne ist groß — vom Einstiegspult bis zur Großkonsole.
Lichtpult oder Lichtmischpult — was ist der Unterschied?
Die Begriffe meinen dasselbe Gerät. Wie ein Pult funktioniert und programmiert wird, erklären wir im Beitrag Lichtmischpult.
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