💡 Tests, Vergleiche & Experten-Ratgeber • DMX · Art-Net · RDM • Vom Club bis zum Theater

grandMA3 compact und compact XT: der Überblick

grandMA3 compact Lichtpult von MA Lighting mit integriertem Touchscreen

Die grandMA3 compact (und die erweiterte compact XT) bringen den vollen grandMA3-Funktionsumfang in ein mittleres Format — beliebt, wenn Leistung ohne die Größe der full-size gefragt ist. Teil der grandMA3-Reihe.

compact vs. compact XT

Beide teilen die grandMA3-Software; die XT bietet mehr Bedienelemente und Ausgänge.

Für wen?

Mittlere Rigs, Verleih, Tournee mit Platzbeschränkung. Mehr Leistung → full-size; kompakter → light.

Einsatzszenarien für compact und compact XT

Die compact-Modelle sind der Kompromiss für alle, die volle grandMA3-Leistung brauchen, aber nicht das Format der full-size transportieren wollen: mittlere Tourneen, Verleih-Bestände, Corporate-Events und Produktionen mit begrenztem Platz am Regieplatz. Die compact XT erweitert die compact um zusätzliche Bedienelemente und Anschlüsse und schließt so die Lücke zur größeren Klasse — praktisch, wenn Sie regelmäßig an der Grenze der reinen compact arbeiten.

Innerhalb der Familie einordnen

Alle Pulte der grandMA3-Reihe teilen Software und Show-Format; der Unterschied liegt allein in Bedienfläche und Ausstattung. Von unten nach oben: Command Wing plus onPC, dann compact und compact XT, dann light und full-size. Weil das Show-Format identisch ist, können Sie eine Produktion problemlos auf einem größeren Pult vorbereiten und auf der compact fahren — oder umgekehrt.

Workflow und Zubehör

Auch die compact bringt den integrierten 3D-Visualizer und native GDTF/MVR-Unterstützung mit und bindet Geräte über Art-Net und sACN ein. Für den mobilen Einsatz empfehlen sich ein passendes Flightcase sowie zuverlässige DMX-Kabel. Wer knapp kalkuliert, findet die compact auch gebraucht im großen MA-Markt.

compact und compact XT im Detail

Die compact ist das kleinste vollwertige grandMA3-Pult mit eigener Bedienoberfläche — genug Fader, Encoder und einen integrierten Touchscreen, um Shows eigenständig zu fahren. Die compact XT setzt darüber an: Sie erweitert die Oberfläche um zusätzliche Bedienelemente und Anschlüsse und schafft so mehr direkten Zugriff, ohne gleich zur light zu wechseln. Die Entscheidung zwischen beiden ist eine Frage, wie viele Playbacks und Executor Sie regelmäßig gleichzeitig griffbereit brauchen.

Der Liebling im Verleih

Im Rental-Geschäft ist die compact besonders beliebt, weil sie viel Leistung auf wenig Fläche und Gewicht bringt. Sie passt in ein handliches Flightcase, ist schnell auf- und abgebaut und deckt einen großen Teil mittlerer Produktionen ab. Für Verleiher bedeutet das hohe Auslastung; für Mieter, dass die compact fast überall verfügbar und vertraut ist. Wer sie fest anschafft, profitiert vom gleichen Standard-Ökosystem wie die großen Pulte.

Programmieren auf der compact

Trotz kompakter Fläche fahren Sie die volle grandMA3-Logik: patchen, Gruppen und Presets bilden, mit Phasern Bewegung erzeugen und Sequenzen auf Executors legen. Bei sehr komplexen Shows greifen Operator zusätzlich zu externen Bildschirmen oder bereiten am onPC vor — die kleinere Fläche ist dann kein Hindernis, sondern nur eine Frage der Organisation.

Aufbau und Transport in der Praxis

Ein großer Teil des Reizes der compact liegt im Alltag: Sie ist in Minuten aus dem Case geholt, angeschlossen und betriebsbereit. Das geringe Gewicht und die kompakten Maße bedeuten weniger Aufwand beim Verladen und weniger Platzbedarf am Regieplatz — Faktoren, die bei täglichem Auf- und Abbau schnell ins Gewicht fallen. Für Corporate-Events, kleinere Tourneen und den Verleih ist genau das entscheidend. Wer die Bedienfläche der reinen compact regelmäßig ausreizt, findet in der light den nächsten Schritt; wer noch mobiler arbeiten will, kombiniert ein Command Wing mit onPC.

Mit externen Bildschirmen erweitern

Die kompakte Fläche der compact lässt sich clever ausgleichen: Über die Bildschirmanschlüsse binden Sie einen oder mehrere externe Touchscreens oder Monitore ein und gewinnen so zusätzliche Anzeige- und Bedienfläche, ohne ein größeres Pult anzuschaffen. Für einen festen Regieplatz ist das eine günstige Aufwertung; unterwegs verzichten viele Operator bewusst darauf, um schnell aufzubauen. So passt sich dieselbe grandMA3-compact flexibel an Ihren Arbeitsplatz an — vom minimalen Tourneesetup bis zur erweiterten Festinstallation.

Häufige Fragen

compact oder compact XT?

Reicht die Bedienfläche der compact für Ihre Shows, ist sie die kompaktere Wahl. Wer regelmäßig mehr direkte Executor und Anschlüsse braucht, greift zur XT.

Ist die compact für Moving-Head-Shows geeignet?

Ja — sie fährt denselben Funktionsumfang wie die full-size, nur auf kleinerer Fläche. Erst bei sehr großen Rigs mit vielen parallelen Zugriffen wird eine größere Oberfläche sinnvoll.

Was kostet eine grandMA3 compact?

Bildnachweis: MA Lighting

Lichtpulte bei Thomann ansehen →

Diese Seite enthält Affiliate-Links. Wenn Sie darüber kaufen, erhalten wir ggf. eine Provision – ohne Mehrkosten für Sie.

💡 Unverzichtbares Zubehör für Ihr Lichtpult

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Käufen.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert