Die grandMA3 von MA Lighting ist das aktuelle Spitzensystem der Lichtsteuerung — Standard auf Tournee, Festival und in großen Produktionen weltweit, und aus deutscher Entwicklung. Diese Übersicht führt durch die Modellreihe, die Software (onPC) und die Kaufoptionen. Den größeren Rahmen liefert unser Ratgeber zu DMX Controllern für Profis; die Markeneinordnung samt grandMA2 finden Sie unter grandMA Lichtpult.
Die grandMA3-Modelle im Überblick
- grandMA3 full-size — das Flaggschiff für große Rigs.
- grandMA3 light — kompakter, voller Funktionsumfang.
- grandMA3 compact und compact XT — für mittlere Produktionen.
- grandMA3 Command Wing — Bedienoberfläche fürs onPC-Setup.
- grandMA3 onPC und Software — am Computer programmieren.
Alle teilen dieselbe grandMA3-Software mit integriertem 3D-Visualizer und nativer GDTF-Unterstützung.
grandMA3 kaufen, mieten oder gebraucht
Neu (Garantie, aktueller Stand), Miete (einzelne Produktionen) oder gebraucht (günstiger, großer Markt).
Für wen ist die grandMA3 gemacht?
Die grandMA3 richtet sich an alle, die Licht auf professionellem Niveau steuern: Lichtdesignerinnen und Operator im Tournee-Geschäft, in großen Theatern, bei Fernsehproduktionen und auf Festivals. Der große Vorteil der Plattform ist ihre Verbreitung — weil grandMA auf einem Großteil der weltweit größten Shows läuft, finden Sie überall geschulte Operator, kompatible Miet-Bestände und Kolleginnen, die dieselbe Bedienlogik kennen. Genau das macht das System für ernsthafte Produktionen so verlässlich. Wer nur eine kleine, feste Anlage betreibt, ist mit einem Einsteiger-Gerät oft besser bedient; sobald es aber um bewegtes Licht in größerem Umfang, Reproduzierbarkeit und Netzwerkgröße geht, führt der Weg zur Profi-Klasse.
Einsatzszenarien: Tournee, Theater und Club
Auf Tournee spielt die grandMA3 ihre Stärke aus: Ein Rider verlangt das Pult, an jedem Spielort steht dasselbe System, und die Show-Datei reist unverändert mit. Im Theater profitieren Sie von der cue-basierten Arbeitsweise — eine Vorstellung wird einmal sauber programmiert und läuft danach jeden Abend identisch. Im Club- und Event-Bereich überzeugt die reaktive, „busking“-orientierte Bedienung, mit der Sie Stimmungen live und spontan fahren. In allen drei Welten bleibt das Bedienkonzept dasselbe, was den Wechsel zwischen Produktionen erleichtert.
Die Modelle im Vergleich
Alle grandMA3-Pulte teilen dieselbe Software und dasselbe Show-Format — der Unterschied liegt in der Größe der Bedienoberfläche und in der Ausstattung, nicht im grundsätzlichen Funktionsumfang:
- Die full-size ist das Flaggschiff mit der größten Bedienoberfläche — für die anspruchsvollsten Rigs.
- Die light bietet denselben Funktionsumfang kompakter und ist der Tournee-Klassiker.
- Die compact und compact XT passen für mittlere Produktionen und Verleih.
- onPC plus Command Wing ist der günstige Einstieg für Vorbereitung, Schulung und kleine Shows.
Konkrete Fader-Anzahl, Encoder und ausgebbare Parameter je Modell nennen wir bewusst nicht pauschal — sie hängen von Ausbaustufe und Lizenz ab.
Software und Ökosystem
Herzstück ist die grandMA3-Software mit integriertem 3D-Visualizer und nativer Unterstützung für die Branchenstandards GDTF (Gerätebeschreibungen) und MVR (Szenen-Austausch). Dadurch importieren Sie Fixtures und ganze Bühnenpläne aus Planungsprogrammen, ohne jeden Scheinwerfer von Hand anzulegen. Rund um das Pult steht ein ausgereiftes Ökosystem: die MA University für zertifizierte Schulungen, onPC zum Offline-Programmieren und als Backup, sowie Netzwerkanbindung über Art-Net und sACN für große Universenzahlen. Drahtlos ergänzt Funk-DMX das Rig. Für Transport und Schutz des Pults lohnt sich ein passendes Flightcase.
grandMA2-Modus und der Umstieg
Ein praktischer Aspekt der Plattform: grandMA3-Hardware lässt sich auch im grandMA2-Modus betreiben. Das erleichtert den Übergang für Teams, deren Shows noch auf grandMA2 programmiert sind, und für Verleiher mit gemischten Beständen. Langfristig ist die native grandMA3-Software mit ihrem neuen Bedienkonzept die zukunftssichere Wahl; der MA2-Modus ist die Brücke dorthin.
Wie man mit grandMA3 programmiert
Das Grundprinzip ist über die ganze Reihe gleich: Geräte werden gepatcht und zu Gruppen zusammengefasst, wiederkehrende Werte als Presets gespeichert, und Bewegung entsteht über Phaser statt starrer Effekte. Aus alldem bauen Sie Sequenzen, die Sie auf Executors legen und live fahren. Dieselbe Logik lernen Sie bereits kostenlos am onPC.
Häufige Fragen
Kann ich mit grandMA3 onPC eine echte Show fahren?
Ja — zum Vorprogrammieren jederzeit, und für die DMX-Ausgabe zusammen mit einem Node oder Command Wing. Der Umfang der ausgebbaren Universen hängt von Lizenz bzw. Dongle ab.
Wie steil ist die Lernkurve?
Die grandMA3 ist ein tiefes System; die Grundlagen lassen sich zügig erlernen, die volle Programmierung braucht Übung. onPC und die MA University sind der übliche Einstieg.
Welches grandMA3-Modell ist das richtige?
Vom Einsatz und der Rig-Größe abhängig — von der light bis zur full-size. Für reine Vorbereitung reicht onPC.
Bildnachweis: MA Lighting
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